Astronomie in der Ausbildung und im Unterricht der Sekund …
Astronomie in der Ausbildung und im Unterricht der Sekundarstufe 1 (Sek I)
Prof. Dr. Dr. Ueli Aeschlimann, PHBern, Institut SI
Astronomie ist ein Thema, das sowohl Aspekte der Physik als auch Aspekte der Geografie umfasst. Im Vortrag soll gezeigt werden, wie die Studierenden der Sekundarstufe 1 an der PHBern interdisziplinär in Astronomie ausgebildet werden. An exemplarisch ausgewählten Stellen werden Möglichkeiten und Grenzen des Astronomie-Unterrichts auf der Sekundarstufe 1 aufgezeigt. Dabei geht es auch darum, konkrete Hilfen für den Astronomie-Unterricht zu geben.
Ausserschulische Lernorte zum Thema Technik – Lernerfolg …
Ausserschulische Lernorte zum Thema Technik – Lernerfolg automatisch inbegriffen? (1-9)
Prof. Dr. Dorothee Brovelli, PHZ Luzern
Exkursionen zu Kraftwerken, technischen Museen, Forschungsinstitution und Fabriken ermöglichen Lerngelegenheiten, wie sie die Schule so nicht bieten kann. Aber lernen die Schülerinnen und Schüler dabei wirklich mehr als im normalen Unterricht? Wie wirkt sich der Besuch eines ausserschulischen Lernorts auf die Motivation für naturwissenschaftlich-technische Themen aus? Forschungsergebnisse zur Wirkung ausserschulischen Lernens auf Lernzuwachs und Motivation geben Hinweise, worauf Lehrpersonen achten müssen. Dabei kommt der Einbindung der Exkursion im Unterricht eine wichtige Bedeutung zu.
Biologie zum Anfassen - Die begehbare Zelle (5-9)
Biologie zum Anfassen - Die begehbare Zelle (5-9)
Janine Hermann, Interpharma
Hereinspaziert ins Modell einer rund 300'000-fach vergrösserten menschlichen Körperzelle: Zellen sind die kleinsten Einheiten des Lebens. Beim Menschen sind viele Billionen Zellen auf unterschiedliche Funktionen spezialisiert. In einer aufblasbaren Zelle, 6 m lang, 5.5 m breit und 3.5 m hoch, lässt sich nun der spannende Aufbau entdecken und erforschen. Die begehbare Zelle ist seit Oktober 2010 in Schulen zu Gast, wo mit gezielten Biologie-Projekten Schülerinnen und Schüler die Zelle erforschen und mehr über die spannenden Vorgänge in unserem Körper lernen können. Mit neusten technischen Hilfsmitteln wie interaktiven Modellen, integrierten Fernsehbildschirmen und Touch Screens können sich Lehrpersonen, Schülerinnen und Schüler aktiv mit den Vorgängen und Abläufen in der Zelle auseinandersetzen.
Biologieunterricht an Universität und Museum (Sek I)
Biologieunterricht an Universität und Museum (Sek I)
Dr. Christian Kropf, Naturhistorisches Museum der Burgergemeinde Bern
Als Zoologe und pädagogischer Laie schildere ich einige Erfahrungen aus meiner Tätigkeit an der Uni Bern und am Naturhistorischen Museum. Für mich ist die Begeisterung des Dozierenden für das vorgetragene Fach die wichtigste Voraussetzung für einen guten Vortrag. Wer selbst motiviert ist, motiviert andere. Glaubwürdig vorgetragene Anekdoten aus der eigenen Forschungstätigkeit und gelegentliche Lachpausen steigern die Aufnahmefähigkeit des Publikums. Daraus entstand das Konzept von „Winterbergs Überstunde“, einer Vortragsreihe, bei der ich zusammen mit dem Schauspieler Uwe Schönbeck Wissenswertes aus der Naturgeschichte präsentiere. Diese Verbindung von populärwissenschaftlichem Vortrag und Theater hat sich als sehr erfolgreich erwiesen. Einige mögliche Gründe dafür werden diskutiert.
Die Lehrperson im Kindergarten als Vermittlerin von Freud …
Die Lehrperson im Kindergarten als Vermittlerin von Freude an Naturphänomenen (KG)
Victoria Link, Universität Konstanz, FB Physik/LS Rüdiger, Deutschland
Die schon vorhandene Freude und der Spaß am Ausprobieren der Kindergartenkinder kann durch gemeinsames Experimentieren zu naturwissenschaftlichen Phänomenen der unbelebten Natur weiter gefördert werden. Auf diesem Wege lassen sich Interesse und Motivation für naturwissenschaftliche und technische Fragestellungen langfristig entwickeln und aufbauen. Eine besondere Rolle fällt dabei der Lehrperson im Kindergarten zu. Aus der Perspektive eines Forschungsprojektes heraus sollen einige Eindrücke aus aktuellen Studien sowie eigene Erfahrungen berichtet werden.
Ernährung macht Schule. Von der Theorie zur praktischen U …
Ernährung macht Schule. Von der Theorie zur praktischen Umsetzung im Schulalltag (KG-2)
Daniela Carrera, Schweizer Milchproduzenten SMP / Swissmilk, www.swissmilk.ch
Genussvoll und ausgewogen essen ist eine wichtige Voraussetzung für Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit in der Schule. Je früher Kinder die Grundsätze einer gesunden Ernährung kennenlernen, desto besser und nachhaltiger ist es für das zukünftige Ernährungsverhalten. Swissmilk bietet den Schulen Ernährungsvorträge, Tipps und Tricks für die Organisation von gesunden Pausenkiosken, Znünirezepte, Broschüren und Anregungen zu Degustationen im Klassenzimmer an, damit das Thema Ernährung mit allen 5 Sinnen erlebbar gemacht werden kann. Beim jährlichen Tag der Pausenmilch steht auch das Genusserlebnis im Vordergrund. Damit die Ernährung nicht nur auf den Schultern von Lehrpersonen lastet, unterstützt Swissmilk auch Eltern bei Ernährungsfragen.
Green IT Learning (1-9)
Green IT Learning (1-9)
Andy Schär, SATW / PH FHNW
Bildungsinstitutionen und Schulträger legen heute bei der Auswahl der Ausstattung ihrer ICT-Ausrüstung neben pädagogischen, technischen und ökonomischen Kriterien zunehmend Wert auf ökologische Aspekte. Im Unterricht finden Überlegungen zu einer nachhaltigen und schonungsvollen Nutzung der Ressourcen erst punktuell Eingang. Wie könnten Initiativen zu «Green IT» gestärkt, vernetzt und erfahrbar gemacht werden? Das Referat geht aktuellen Entwicklungen und Trends nach. Aus didaktischer, organisatorischer und technischer Sicht werden zukunftsorientierte Medienkonzepte diskutiert.
KIDSinfo: Technik nicht nur für Mädchen (4-6)
KIDSinfo: Technik nicht nur für Mädchen (4-6)
Dr. Andrea Kennel, KIDSinfo, Verein SVIN
Im Rahmen von KIDSinfo gehen Ingenieurinnen an Primarschulen (4.bis6. Klasse) und zeigen den Kindern was Technik ist. Ziel ist es das Interesse zu wecken und zu zeigen, dass technische Berufe sowohl für Frauen als auch für Männer interessant sind. Das Projekt KIDSinfo spricht bewusst Kinder im „Robinsonalter“ an, da dann die Mädchen noch unbefangener an technische Probleme herangehen. So versuchen wir bei den Mädchen das Interesse an Technik zu wecken. Gleichzeitig zeigen wir auch den Knaben, dass Technik interessant ist und technische Berufe für alle interessant sein können. In einem Referat mit interaktiven Elementen zeigen wir, was KIDSinfo ist und welche Erfahrungen wir in den letzten 8 Jahren gemacht haben. Technik für Kinder kindergerecht erklären ist unser Ziel.
Kinder lustvoll experimentieren lassen (KG-6)
Kinder lustvoll experimentieren lassen (KG-6)
Bernhard Florence, Iris Kaufmann,Institut Unterstrass an der PHZH, www.kinderforschen.ch
Kinder sind neugierig. Sie wollen staunen, handeln, die Welt entdecken, erforschen und stellen viele Fragen. Bereits im Vorschulalter sind sie sehr wissbegierig, haben Freude und Spass, das Leben, die Welt selber zu entdecken und aktiv ihre Umwelt zu erkunden. Inwieweit sie dabei aktuell profitieren und wie viel sie für ihre Zukunft mitnehmen, hängt davon ab, welche Anregungen eine Lernumgebung enthält, wie lange und wie differenziert die Kinder ihre Umwelt erkunden können. Dazu sind die Lehrpersonen besonders gefordert, den Kindern geeignete Lernumgebungen zu gestalten. In meinem Kurzvortrag erzähle ich über meine eigenen Erfahrungen (Highlights und Stolpersteine) beim Forschen und Experimentieren mit Kindern und über verschiedene bewährte Unterrichtsmethoden im Sachunterricht.
Prof. Dr. Patrick Kunz, Pädagogische Hochschule St. Gallen PHSG
In diesem Kurzreferat wird aufgezeigt, wie Systemdenken als Ergänzung des analytischen Denkens hilft, fächerübergreifende Themen ganzheitlicher anzugehen. In klar fassbaren Unterrichtsschritten lassen sich die wesentlichsten Konzepte und Werkzeuge des Systemdenkens anhand von spielerischen Aktivitäten auf allen Schulstufen leicht verständlich einführen und auf ganz unterschiedliche Themen übertragen.
Naturwissenschaftliches Lernen in der Eingangsstufe (KG-6)
Naturwissenschaftliches Lernen in der Eingangsstufe (KG-6)
Dr. Henrik Saalbach, ETH Zürich
Im Referat werden die Bedingungen für gelingenden frühen naturwissenschaftlichen Unterricht diskutiert. Zum einen wird dafür plädiert, die Gestaltung entsprechender Lernumgebungen an den entwicklungspsychologischen Voraussetzungen der Kinder auszurichten, das heisst sowohl die spezifische Beschaffenheit des Wissens junger Kinder zu berücksichtigen als auch die bereits vorhandenen kognitiven Fähigkeiten zu nutzen. Zum anderen werden die Möglichkeiten aufgezeigt, den Lernprozess junger Kinder durch angemessene Strukturierungen entsprechend zu unterstützen.
Vom ausserschulischen Lernen zum Lernen ausserhalb (und i …
Vom ausserschulischen Lernen zum Lernen ausserhalb (und innerhalb) von Schule (KG-9)
Michel Junge, Swiss Science Center Technorama
Lernen findet – provozierend formuliert – überwiegend nicht in der Schule sondern an Orten und in Situationen statt, die oft (scheinbar) keinen Bezug zu Unterricht und Schule haben. Dieses Informelle und ausserschulische Lernen wird dann oft als Gegensatz zum schulischen Lernen empfunden. Welchen Wert kann dann solches Lernen für den Unterricht haben? An realen Beispielen und beim eigenem Experimentieren wird gezeigt, welches Potential explorative Erfahrungen aus ausserschulischen Anlässen für den Unterricht haben können – wenn man das vor-formale Lernen in den Unterricht integriert. So kann ausserschulisches Lernen beim Klassenausflug ein Lernen ausserhalb von Schule für die Schule werden - und nebenbei erlebt der Lernende, welchen Wert eigenständiges und selbstbestimmtes Lernen hat.
Vom Spiel des Kindes zum Experiment der Wissenschaft (1-9)
Vom Spiel des Kindes zum Experiment der Wissenschaft (1-9)
Prof. Dr. Peter Labudde, Zentrum Naturwissenschafts- und Technikdidaktik, PH FHNW
Kinder spielen, vermuten, entdecken und staunen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler experimentieren, stellen Hypothesen auf, forschen und stutzen. Wie können wir Kindern und Jugendlichen Wege in die Naturwissenschaften erschliessen? Wie ihre Neugierde und Freude an naturwissenschaftlichen Phänomenen und Fragen fördern? Im Vortrag werden konkrete Unterrichtsbeispiele aus der Praxis für die Praxis vorgestellt: Experimente mit Alltagsbezug, angereichert mit einigen fachdidaktischen Tipps und Rezepten.
Wirksamkeit von Umwelt-Unterricht im Freien (3-9)
Wirksamkeit von Umwelt-Unterricht im Freien (3-9)
Andreas Imhof, Pädagogische Hochschule Graubünden
Dem Unterricht ausserhalb des Schulzimmers werden im Vergleich zum Unterricht im Klassenzimmer positive Wirkungen nachgesagt, wie z.B. bessere Lernleistung und -motivation, mehr Naturverbundenheit und verbessertes Umweltbewusstsein sowie ausgeprägtere Persönlichkeitsentwicklung. Neben dem aktuellen Forschungstand über den Outdoor-Unterricht werden verschiedene didaktische Ansätze und zugehörige Wirksamkeitsuntersuchungen vorgestellt. Abschliessend werden erste Ergebnisse aus dem Nationalfondprojekt „Wirksamkeitsvergleich von Umweltunterricht innerhalb und ausserhalb des Schulzimmers am Beispiel des Themenkomplexes Klimawandel zur Diskussion gestellt.
Anmeldeschluss: Mittwoch, 15. Februar 2012 (die Platzzahl ist auf 300 Personen beschränkt; beim 1. Innovationstag war die Tagung bereits eine Woche vor Anmeldeschluss ausgebucht).